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Wichtiger Hinweis:

Alle Beiträge sind sorgfältig recherchiert. Doch können sich seit Veröffentlichung Tatsachen geändert haben oder neue Umstände eingetreten sein. Deswegen kann keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität des jeweiligen Beitrags übernommen werden.

Bei Beanstandungen wird um Kontaktaufnahme gebeten: renner.ralf@kanzlei-renner.de



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CFB-Fonds 142 Frankfurt-Main Sachsenhausen:
Landgericht Frankfurt verurteilt Bank

rr/Berlin 07.08.2013

Das Landgericht Frankfurt hatte in einer Angelegenheit eines Anlegers des Immobilienfonds CFB-Fonds 142 Frankfurt-Main Sachsenhausen zu entscheiden. Im Zuge des Verfahrens beanstandete der Anleger des Immobilienfonds CFB-Fonds 142 Frankfurt-Main Sachsenhausen, dass er nicht hinreichend auf Innenprovisionen hingewiesen wurde. Innenprovisionen sind Rückvergütungen, die die vermittelnde Bank von der Fondsgesellschaft erhält. Das Gericht folgte der Argumentation und verurteilte die Bank zum Schadensersatz. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten über Rückvergütungen anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“

Autor und Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -

Tel.: 030 / 810 030 - 22

E-mail: renner.ralf@kanzlei-renner.de

Gern beantworten wir Sachfragen und beurteilen Chancen, Schadenersatzansprüche durchzusetzen

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CFB-Fonds 142 Frankfurt-Main Sachsenhausen
SILVA Grundstücksvermietungsgesellschaft mbH & Co.
Objekt Frankfurt Sachsenhausen KG
Ausschüttungsausfall 2011

Aus einer uns vorliegenden Publikation zum Immobilienfonds CFB-Fonds 142 - SILVA Grundstücksvermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Frankfurt Sachsenhausen KG (nachstehend zitiert: CFB-Fonds 142 Frankfurt-Main Sachsenhausen) ergibt sich, dass für das Geschäftsjahr 2011 die vorgesehene Ausschüttung ausfällt. Demnach wird die Prognose verfehlt. In dem vorangegangenen Geschäftsjahr 2010 wurde eine Ausschüttung von 3,25% des Nominaleinlagenkapitals ausbezahlt. In den Jahren 2003 bis 2009 wurden wie prognostiziert Ausschüttungen ausbezahlt.

Das Ausbleiben der Ausschüttung für das Jahr 2011 wurde in der o.g. Publikation damit begründet, dass aufgrund des Euro-Kursverfalls gegenüber dem Schweizer Franken, bedingt der Schuldenproblematik Griechenlands und anderer EU-Länder, eine Umstrukturierung der Finanzierung notwendig wurde. Denn eine im Darlehensvertrag mit der finanzierenden Bank vereinbarte Kursschwelle wurde unterschritten. Im Ergebnis wurde die Finanzierung in Schweizer Franken durch eine Euro-Finanzierung ersetzt und zudem eine Sondertilgung vorgenommen.

Autor und Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -

Tel.: 030 / 810 030 - 22

E-mail: renner.ralf@kanzlei-renner.de

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CFB 142 Frankfurt-Main Sachsenhausen

Der Initiator des Fonds CFB 142 SILVA Grundstücksvermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Frankfurt Sachsenhausen KG (nachstehend zitiert: CFB-Fonds 142 Frankfurt-Main Sachsenhausen) ist das Emissionshaus Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH.

Das Emissionshaus Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH platzierte nach eigenen Angaben am Beteiligungsmarkt diverse geschlossene Fonds.

Die Emission des Immobilienfonds CFB-Fonds 142 Frankfurt-Main Sachsenhausen erfolgte 2001. Das Investitionsvolumen bei Platzierung betrug EUR 133.000.000,00. Der Investitionsgegenstand war ein Bürogebäude in Frankfurt-Sachsenhausen. Die Zeichner des Immobilienfonds CFB-Fonds 142 Frankfurt-Main Sachsenhausen haben sich unternehmerisch beteiligt.

Naturgemäß ist eine unternehmerische Beteiligung mit Chancen und Risiken verbunden. Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, sei es durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber bestehen spiegelbildlich Verlustrisiken.

Autor:

Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -

Spezialgebiet: Fondsanlagen

Tel.: 030 / 810 030 - 22

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Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater oder eine Bank können bestehen, wenn über wesentliche Aspekte nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.

Schadensersatz

Die Gerichte verlangen regelmäßig, dass ein Anlageberater gründlich, richtig und vollständig informiert. Die Gerichte sprechen geschädigten Anlegern, die über ihre Geldanlage falsch beraten wurden, zu, dass ihnen ihr Anlageberater oder ihre Bank ihr eingesetztes Kapital und Zinsverluste erstattet. Dem Anlageberater oder der Bank sind die Anlageprodukte und etwaige daraus gezogene Vorteile zurückzugeben. Bei wirtschaftlicher Betrachtung entspricht das einer Rückabwicklung.

Beratungsfehler


Aus jahrelanger alltäglicher Arbeit wissen wir, dass Anlageberatungen möglicherweise fehlerhaft sein können.

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs forderte in seiner Entscheidung zum Az. III ZR 249/09, dass unternehmerische Beteiligungen mit Verlustrisiken, die selbst bis zum Totalverlust führen könnten, in einer Anlageberatung angemessen anzusprechen sind.

Wenn der Anlageberater eine Geldanlage als sichere Anlage vorgestellt hat, obwohl Verlustrisiken bestehen, rechtfertigt das Beanstandungen.

Falls eine spekulative unternehmerische Fondsbeteiligung zum Zwecke der Altersvorsorge vermittelt wurde, ist das fehlerhaft. Denn ein Anleger muss sich auf seine Altersvorsoge verlassen können. Der Bundesgerichtshof hat in einer jüngeren Entscheidung festgestellt, dass eine unternehmerische Beteiligung sich nicht als Altersvorsorge eignet.

Wenn im Zuge einer Vermittlung und Beratung ein Bankberater es auslässt, über Innenprovisionen, sogenannte kick-back-Zahlungen zu informieren, dann liegt regelmäßig ein Beratungsfehler vor. Denn kick-back-Zahlungen sind für einen Kunden nicht ohne weiteres ersichtlich.

Falls ein Anlageberater versäumte anzusprechen, dass es für geschlossene Fonds keinen geregelten Zweitmarkt gibt, eine Veräußerung nur schwer oder bei erheblichen Einbußen möglich wäre, dann rechtfertigt das einen Vorwurf.

Unsere Mandanten treten an uns heran, wenn sie sich durch ihren Anlageberater getäuscht fühlen. Doch jeder Einzelfall liegt anders. Pauschale Lösungen verbieten sich. Betroffene sollten sich unverzüglich individuell beraten lassen, bevor Schadensersatzansprüche verjähren.

Denn im Alltag besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des besser Informierten und Beratenen. Wir wollen erreichen, dass sich von vornherein dieses Ungleichgewicht nicht zu Ihren Lasten auswirkt.

Gern beantworten wir Sachfragen und beurteilen Chancen, Schadenersatzansprüche durchzusetzen.

Autor:

Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -

Spezialgebiet: Fondsanlagen

Tel.: 030 / 810 030 - 22

E-mail: renner.ralf@kanzlei-renner.de

 
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