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Alle Beiträge oder Urteile sind einzelfallbezogen, sie treffen keine allgemeinen Aussagen und
ersetzen keine Rechtsberatung.


HCI Shipping Select XXIV:
LG Itzehoe spricht Anleger
Schadensersatz
wegen Falschberatung zu
rr/Berlin 20.07.2017 > mehr

HCI Shipping Select XVII:
Landgericht Magdeburg verurteilt
Sparkasse zur
Rückabwicklung
rr/Berlin 27.06.2017
> mehr

Vorsicht Verjährungsfalle
rr/Berlin 02.04.2017
Viele Anleger verlieren die Möglichkeit ihre berechtigten Schadensersatzansprüche durchzusetzen, weil sie nicht innerhalb der gesetzlichen Frist geltend bzw. anhängig gemacht werden. Probleme lösen sich nicht von selbst, doch sie können unlösbar werden, wenn Sie zu lange warten.

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Rechtsanwalt Ralf Renner
(RA und gelernter Bankkaufmann)
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HCI Renditefonds XII
MS Vogecarrier
Landgericht Trier verurteilt
Anlageberater zum
Schadensersatz
rr/Berlin 02.07.2015
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HCI Renditefonds III
GmbH & Co. KG
LG Trier verurteilt
Anlageberater zum
Schadensersatz EUR 84.109,05
rr/Berlin 01.06.2015
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HCI Schiffsfonds MT Hellespont Providence -
MT "Providence" GmbH & Co. KG:
Insolvenzantragsverfahren
rr/Berlin 23.08.2013
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HCI Euroliner:
LG München verurteilt Sparkasse
zum Schadensersatz
rr/Berlin 25.07.2013
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MS „COLLEEN“ INTERSCAN Verwaltungs GmbH & Co. KG
vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet
rr/Berlin 08.11.2012 > mehr

Wichtige Hinweise
Die HCI Gruppe ist nach unserer Ansicht ein seriöser Partner am Fondsmarkt. Dennoch traten um einzelne Gesellschaften Umstände ein bzw. erging ein Urteil, über die informiert wird. die jedoch keine Rückschlüsse auf die betroffene oder andere Gesellschaften zulassen.

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Rechtsanwalt Ralf Renner
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Rechtliche Hinweise

Alle Beiträge sind sorgfältig recherchiert. Doch können sich seit Veröffentlichung Tatsachen geändert haben oder neue Umstände eingetreten sein. Deswegen kann keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität des jeweiligen Beitrags übernommen werden. Alle Beiträge sind einzelfallbezogen und treffen keine allgemeinen Aussagen. Sie
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HCI Gruppe
Die HCI Gruppe wurde 1985 gegründet. Seither platzierte die HCI Gruppe geschlossene Fonds nach eigenen Angaben bei einem Gesamtvolumen von ca. EUR 15 Milliarden, darunter Schiffsfonds.
- HCI "MS Jessica"
- HCI "MS Tatjana"
- HCI Exclusiv Schiffsfonds I
HCI MS "Alexander Sibum"
HCI MS "City of Guangzhou"
HCI MS "Hammonia Berolina"
HCI MS "Hammonia Fortuna"
HCI MS "Kappeln"
HCI MS "Magellan Meteor"
HCI MS "Magellan Star"
HCI MS "Warnow Vaquita"
> HCI MT "Hellespont Providence"
- HCI PSV "Hellespont Daring"
- HCI PSV "Hellespont Dawn"
- HCI PSV "Hellespont Defiance"
- HCI PSV "Hellespont Drive"
> HCI Renditefonds III
> HCI Euroliner
- HCI Schiffsfonds III
- HCI Schiffsfonds IV
- HCI Schiffsfonds VI
- HCI Schiffsfonds VII
- HCI Schiffsfonds VIII
- HCI Shipping Select 11
> HCI MS Vogecarrier (HCI Shipping Select 12)
> HCI Shipping Select 14
- HCI Shipping Select 15
> HCI Shipping Select 17
- HCI Shipping Select 19
> HCI Shipping Select 20

- HCI Shipping Select 25
- HCI Hellespont Centurion (HCI Shipping Select 26)
- HCI Hellespont Challenger (HCI Shipping Select 26)
- HCI Hellespont Charger (HCI Shipping Select 26)
- HCI Hellespont Chieftain (HCI Shipping Select 26)
- HCI Hellespont Commander (HCI Shipping Select 28)
- HCI Hellespont Crusader (HCI Shipping Select 28)
Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Spezialgebiet: geschlossene Fonds
Tel.: 030 / 810 030 - 22
E-Mail:
info@kanzlei-renner.de

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie prüfen lassen wollen, welche Rechte und Ansprüche bestehen. Denn pauschale Aussagen verbieten sich. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.


Einzelfallübersicht
Die HCI Gruppe ist nach unserer Ansicht ein seriöser Partner am Fondsmarkt. Dennoch traten um einzelne Gesellschaften Umstände ein bzw. ergingen Urteile, über die informiert wird, die jedoch ihre Ursachen in Pflichtverletzungen Dritter finden und keine Rückschlüsse auf die betroffene oder andere Gesellschaften zulassen.


HCI Shipping Select XXIV:
Landgericht Itzehoe spricht Anleger
Schadensersatz wegen Falschberatung zu
rr/Berlin 20.07.2017
Das Landgericht Itzehoe hatte in einer Angelegenheit eines Anlegers u.a. an einer Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Shipping Select XXIV gegen den vermittelnden Anlageberater zu entscheiden. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde dem Anlageberater vorgeworfen, dass er nicht vollständig über die mit dem Schiffsfonds HCI Shipping Select XXIV typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufklärte. Der Anleger war der Ansicht, durch den Anlageberater falsch beraten worden zu sein. Dabei berief sich der Anleger im Laufe des Verfahrens darauf, dass der Anlageberater den Schiffsfonds HCI Shipping Select XXIV als eine für die Altersvorsoge geeignete Geldanlage empfahl und anriet. Doch war dem in Fondsangelegenheiten verhältnismäßig unerfahrenen Anleger nicht bewusst, welche Anlagerisiken mit einem Schiffsfonds verbunden sind. Es gelang dem beklagten Anlageberater auch nicht, dass Gericht davon zu überzeugen, dass der Kläger sich in Kenntnis der Risiken dennoch zur Anlage in dem Fonds entschlossen hätte. Das Landgericht Itzehoe stellte fest, dass der Schiffsfonds HCI Shipping Select XXIV für der Altersvorsoge ungeeignet war. Im Ergebnis folgte das Landgericht Itzehoe der Argumentation des Klägers und verurteilte den Anlageberater zum Schadensersatz. Demgemäß wird bei Vorteilsausgleichung rückabgewickelt. Damit wurde das Ziel der Klägers erreicht. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“
Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
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Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie prüfen lassen wollen, welche Rechte und Ansprüche bestehen. Denn pauschale Aussagen verbieten sich. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.
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HCI Shipping Select XVII:
Landgericht Magdeburg verurteilt Sparkasse zur Rückabwicklung
wegen verschwiegener Provisionen

rr/Berlin 27.06.2017
Das Landgericht Magdeburg entschied in einer Angelegenheit von Anlegern des Schiffsfonds HCI Shipping Select XVII gegen die vermittelnde Sparkasse auf Schadensersatz für die Anleger. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde der Sparkasse vorgeworfen, dass nicht vollständig über die mit dem Fonds typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufgeklärt und Vermittlungsprovisionen verschwiegen wurden. Der Schiffsfonds HCI Shipping Select XVII wurde als eine für die Altersvorsorge geeignete Geldanlage empfohlen. Doch richtig ist, dass der Fonds HCI Shipping Select XVII mit Chancen und Risiken verbunden ist. Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, sei es durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber besteht ein Verlustrisiko. Doch war den Klägern nicht bewusst, welche Anlagerisiken mit einem Fonds verbunden sind. Auch wußten die Kläger nicht, dass weitere, über die Abwicklungsgebühr hinaus, reichende Provisionen fließen. Tatsächlich erhielt die Sparkasse erhebliche weitere Provisionen. Mit der Klage forderten die Kläger von der Sparkasse Schadensersatz. Die Beklagte konnte die Vermutung für aufklärungsrichtiges Verhalten nicht widerlegen. Denn es gelang der Beklagten auch nicht, dass Gericht davon zu überzeugen, dass in Kenntnis der Risiken und der tatsächlich geflossenen Provisionen die Kläger sich dennoch zur Anlage entschlossen hätte. Das Gericht stellte fest, dass die Sparkasse verpflichtet war, über alle Umstände sachlich richtig und vollständig zu unterrichten, die für die Entschließung eines Anlegers von wesentlicher Bedeutung sein könnten. Im Ergebnis folgte das Landgericht Magdeburg der Argumentation der Kläger und verurteilte die vermittelnde Sparkasse zum Schadensersatz. Demgemäß wird bei Vorteilsausgleichung rückabgewickelt. Damit wurde das Ziel der Kläger erreicht. Rechtsanwalt Renner äußerte dazu: „Ich fordere, dass Banken ihre Kunden vor der Anlageentscheidung über Vertriebsprovisionen aufzuklären haben. Denn dem Bankkunden sollte ermöglicht sein, das Umsatzinteresse seiner Bank einzuschätzen und sich ein Urteil zu bilden, ob seine Bank eine Empfehlung nur aus einem eigenen Verdienstinteresse ausspricht. Wenn eine Bank das aber unterlässt, dann macht sie sich schadensersatzpflichtig und muss rückabwickeln.“
Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
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HCI Shipping Select XII MS „Vogecarrier“ GmbH & Co. KG:
Landgericht Trier verurteilt Anlageberater zum Schadensersatz

rr/Berlin 02.07.2015
Das Landgericht Trier verurteilte einen Anlageberater zum Schadensersatz für die Vermittlung einer Beteiligung an der MS „Vogecarrier“ GmbH & Co. KG (Beteiligungssumme EUR 40.000,00). Rechtsanwalt Ralf Renner vertrat erfolgreich eine Anlegerin, die ursprünglich auf die Vermittlung ihres Anlageberaters Anteile u.a. an dem Fonds HCI Shipping Select XII MS „Vogecarrier“ GmbH & Co. KG und einem weiteren Fonds zeichnete. Dem Anlageberater wurde eine Falschberatung vorgeworfen. Im Laufe des Verfahrens wurde vorgehalten, dass die Anlegerin eine konservative und solide und für die Altersvorsoge geeignete Geldanlage suchte. Doch der Anlageberater empfahl den Fonds MS „Vogecarrier“ GmbH & Co. KG bei einer Beteiligungssumme i.H.v. EUR 40.000,00 und eines weiteren Fonds. Die Anlegerin berief sich darauf, dass der Anlageberater auf keinerlei erhebliche Anlagerisiken hinwies. Rechtsanwalt Renner beanstandete, dass der Anlageberater auch nicht das Risiko der begrenzten Nachschusspflicht ansprach. Diese Umstände und auch, dass der Anlageberater über die Abwicklungsgebühren hinaus keinerlei Gebühren ansprach, bestätigte auch der Zeuge der Klägerin, ihr Ehemann. Das Landgericht folgte der rechtlichen Argumentation von Rechtsanwalt Renner und verurteilte den Anlageberater zum Schadensersatz. Das Gericht stellte fest, dass der Anlageberater verpflichtet war, die Anlegerin über alle Umstände sachlich richtig und vollständig zu unterrichten, die für die Entschließung der Anlegerin von wesentlicher Bedeutung waren oder hätten sein können. Das Gericht wies in den Entscheidungsgründen auch darauf hin, dass im Rahmen der von einem Anlageberater geschuldeten anlegergerechten Beratung die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Kunden zu berücksichtigen sind. Demnach wären das Anlageziel, die Risikobereitschaft und der Wissensstand der Klägerin im Anlageberatungsgespräch abzuklären gewesen. Das Gericht folgte der Ansicht von Rechtsanwalt Renner, wonach eine empfohlene Anlage unter Berücksichtigung des Anlageziels auf die persönlichen Verhältnisse des Interessenten zugeschnitten sein muss. Doch das war im vorliegenden Fall nicht gegeben. Das Gericht stellte fest, dass die Empfehlung von unternehmerischen Beteiligungen wegen des damit regelmäßig verbundenen Verlustrisikos fehlerhaft war, weil das beabsichtigte Rechtsgeschäft einer sicheren Geldanlage dienen sollte. Nach all dem verurteilte das Landgericht den Anlageberater zur Zahlung zum Schadensersatz. Dabei sprach das Gericht der Klägerin zum einen zu, dass der Anlageberater die ursprünglich einbezahlte Beteiligungssumme zu erstatten hat. Ferner sprach das Gericht der Anlegerin auch einen geltend gemachten entgangenen Gewinn zu. Denn die Klägerin hätte in Kenntnis aller mit den streitgegenständlichen Fonds einhergehenden Anlagerisiken eine Geldanlage in einem Festgeld mit einer Laufzeit von vier bis fünf Jahren vorgezogen. Anspruchsmindernd waren lediglich zugeflossene Ausschüttungen zu berücksichtigen. Rechtsanwalt Renner äußerte dazu: „Unternehmerische Beteiligungen sind mit Chancen und Risiken verbunden. Die Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber besteht spiegelbildlich ein Verlustrisiko, dass sogar eine Nachschusspflicht möglich werden lassen kann. Wenn ein Anlageberater auf diese Risiken nicht hinweist, dann macht er sich schadensersatzpflichtig.“
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HCI Renditefonds III GmbH & Co. KG:
Landgericht Trier verurteilt Anlageberater
zum Schadensersatz i.H.v. EUR 84.109,05

rr/Berlin 01.06.2015
Das Landgericht Trier hatte in einer Sache einer von Rechtsanwalt Ralf Renner vertretenen Anlegerin des Fonds HCI Renditefonds III GmbH & Co. KG und einem weiteren Fonds zu entscheiden. Die Anlegerin war der Ansicht, dass sie durch ihren Anlageberater falsch beraten wurde. Dabei berief sich die Anlegerin darauf, dass sie ursprünglich eine konservative, solide und für die Altersvorsoge geeignete Anlage suchte. Doch daraufhin empfahl der Anlageberater die Zeichnung u.a. von Anteilen an dem Fonds HCI Renditefonds III GmbH & Co. KG und einem weiteren Fonds. Dafür wurden der Anlegerin für beide Fonds insgesamt EUR 4.750,00 als Abwicklungsgebühren berechnet. Die Anlegerin begründete in dem Verfahren vor Gericht ihre Vorwürfe damit, dass der Anlageberater auf keinerlei Risiken, so u.a. auch nicht das Risiko der begrenzten Nachschusspflicht, hinwies. Die Anlegerin erinnerte auch, dass der Anlageberater über die Abwicklungsgebühren hinaus keinerlei Gebühren ansprach. Das Landgericht gab der Klage statt und verurteilte den Anlageberater zum Schadensersatz i.H.v. EUR 84.109,05. Das Gericht stellte fest, dass der Anlageberater verpflichtet war, die Anlegerin über alle Umstände sachlich richtig und vollständig zu unterrichten, die für die Entschließung der Anlegerin von wesentlicher Bedeutung waren oder hätten sein können. Das Gericht wies in den Entscheidungsgründen auch darauf hin, dass im Rahmen der von einem Anlageberater geschuldeten anlegergerechten Beratung die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Kunden zu berücksichtigen sind. Demnach wären das Anlageziel, die Risikobereitschaft und der Wissensstand der Klägerin im Anlageberatungsgespräch abzuklären gewesen. Das Gericht folgte der Ansicht von Rechtsanwalt Renner, wonach eine empfohlene Anlage unter Berücksichtigung des Anlageziels auf die persönlichen Verhältnisse des Interessenten zugeschnitten sein muss. Das war im vorliegenden Fall nicht gegeben. Das Gericht stellte fest, dass die Empfehlung von unternehmerischen Beteiligungen wegen des damit regelmäßig verbundenen Verlustrisikos fehlerhaft war, weil das beabsichtigte Rechtsgeschäft einer sicheren Geldanlage dienen sollte. Nach all dem verurteilte das Landgericht den Anlageberater zur Zahlung zum Schadensersatz insgesamt i.H.v. EUR 84.109,05. Dabei sprach das Gericht der Anlegerin auch einen geltend gemachten entgangenen Gewinn i.H.v. EUR 17.240,97 zu. Denn die Klägerin hätte in Kenntnis aller mit den streitgegenständlichen Fonds einhergehenden Anlagerisiken eine Geldanlage in einem Festgeld mit einer Laufzeit von vier bis fünf Jahren vorgezogen. Anspruchsmindernd waren lediglich zugeflossene Ausschüttungen zu berücksichtigen. Rechtsanwalt Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts Trier setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen."
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HCI Schiffsfonds MT Hellespont Providence -
MT "Providence" GmbH & Co. KG
Insolvenzantragsverfahren

rr/Berlin 23.08.2013
Das Amtsgericht Bremen gab bekannt, dass in dem Insolvenzantragsverfahren zum AZ.: 509 IN 25/13 über das Vermögen der MT "Providence" GmbH & Co. KG, Beim Strohhause 27, 20097 Hamburg, Betrieb des Seeschiffes MT "Hellespont Providence" (AG Hamburg, HRA 100433), ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt ist. Verfügungen des Schuldners sind nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam.
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HCI Euroliner
LG München verurteilt Kreissparkasse zum Schadensersatz

rr/Berlin 25.07.2013
Das Landgericht München hatte in einer Angelegenheit eines Anlegers des Schiffsfonds HCI Euroliner zu entscheiden. Der Anleger bekam die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Euroliner von seiner Kreissparkasse vermittelt. Im Zuge des Verfahrens beanstandete der geschädigte Anleger u.a., dass er nicht hinreichend auf Rückvergütungen hingewiesen wurde. Rückvergütungen sind Provisionen, die die vermittelnde Bank von der Fondsgesellschaft erhält. Das Landgericht München stellte fest, dass eine Bank auf Rückvergütungen von gewisser Größenordnung hinzuweisen hat. Denn die Höhe dieser sogenannten kick-back-Zahlungen können einen nicht nur unerheblichen Einfluss auf die Anlageentscheidung des Bankkunden haben. Das Landgericht München verurteilte die Kreissparkasse zum Schadensersatz. Die Kreisparkasse hat dem geschädigten Kunden seine finanziellen Nachteile zu ersetzen. Demgegenüber hat der Kunde die Beteiligung der Kreissparkasse zurückzuübertragen.
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MS „COLLEEN“ INTERSCAN Verwaltungs GmbH & Co. KG:
vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet

rr/Berlin 08.11.2012
Über das Vermögen der MS "COLLEEN" INTERSCAN Verwaltungs GmbH & Co. KG wurde das vorläufige Insolvenzverfahren unter dem Az.: 67 e IN 316/12 eröffnet. Die MS "COLLEEN" INTERSCAN Verwaltungs GmbH & Co. KG ist eines der Zielfonds des Dachfonds HCI Shipping Select XX. Damit stehen auch wirtschaftliche Auswirkungen auf den Dachfonds HCI Shipping Select XX an.

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