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Alle Beiträge oder Urteile sind einzelfallbezogen, sie treffen keine allgemeinen Aussagen und
ersetzen keine Rechtsberatung.


Forderungsanmeldung
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PROKON Regenerative
Energien GmbH
Insolvenz
rr/Berlin 02.05.2014 > mehr

PROKON
Kündigungswelle droht
rr/Berlin 29.03.2014 > mehr

PROKON
BaFin wusste seit Jahren, dass PROKON Altanleger mit dem Geld neuer Anleger ausbezahlt
rr/Berlin 04.02.2014 > mehr

PROKON Regenerative
Energien GmbH
Insolvenzsantrag gestellt
rr/Berlin 04.02.2014 > mehr

PROKON
OLG beanstandet irreführende Werbung in Kurzprospekt und Flyer
rr/Berlin 07.09.2013 > mehr

Prokon Windpark Horst GmbH & Co. Betriebs KG
BGH stellt Fehler im Emissionsprospekt fest
rr/Berlin 09.07.2013 > mehr


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> Übersicht Kapitalanlagenrecht 

Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwalt Ralf Renner
(RA und gelernter Bankkaufmann)
Tel.: 030 / 810 030 - 22

info@kanzlei-renner.de
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Rechtliche Hinweise
Alle Beiträge sind sorgfältig recherchiert. Doch können sich seit Veröffentlichung Tatsachen geändert haben oder neue Umstände eingetreten sein. Deswegen kann keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität des jeweiligen Beitrags übernommen werden. Alle Beiträge sind einzelfallbezogen und treffen keine allgemeinen Aussagen. Sie
ersetzen auch keine Rechtsberatung. Die ggf. verlinkten Webseiten und/oder Unterseiten und andere Beiträge auf derselben Webseite stehen untereinander in keinerlei Zusammenhang und haben keine Bezüge zueinander.
Bei Beanstandungen wird um Kontaktaufnahme gebeten: renner.ralf@kanzlei-renner.de
 
PROKON Regenerative Energien GmbH
Insolvenzverfahren eröffnet

rr/Berlin 02.05.2014
Über das Vermögen der PROKON Regenerative Energien GmbH, Kirchhoffstraße 3, 25524 Itzehoe, eingetragen am Registergericht Pinneberg, HRB 8556 PI, Geschäftszweig: Projektierung, Erwerb und Betrieb von Windparks u.a., wurde am 01.05.2014 das Insolvenzverfahren eröffnet. Die PROKON Regenerative Energien GmbH ist nach eigenen Angaben zahlungsunfähig und überschuldet. Die Insolvenzsache wird von dem Amtsgericht Itzehoe unter dem AZ.: 28 IE 1/14 geführt, das zum Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Dietmar Penzlin aus Hamburg bestellte.
Etwaige Forderungen der Insolvenzgläubiger sind spätestens bis zum 15.09.2014 bei Beachtung des § 174 InsO beim Insolvenzverwalter zur Insolvenztabelle anzumelden, ausweislich des Beschlusses vom 01.05.2014. Jene Gläubiger, die Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen, werden von dem Insolvenzverwalter aufgefordert, unverzüglich sich mitzuteilen.
Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte dazu: „Möglicherweise ergibt sich aus dem Insolvenzverfahren, dass nicht genügend Masse vorhanden ist, um alle Forderungen zu bedienen. Deshalb sollten betroffene Anleger auch etwaige Schadensersatzansprüche prüfen lassen. Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater oder Dritte können bestehen, wenn bei der Tätigung einer Geldanlage über wesentliche Aspekte nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.“
Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Spezialgebiet: geschlossene Fonds
Tel.: 030 / 810 030 - 22
E-Mail: info@kanzlei-renner.de

Rechtsanwalt Ralf Renner berät und vertritt eine große Anzahl von Betroffenen. Rechtsanwalt Renner übernimmt auch die Anmeldung der Insolvenzforderungen und weitere Vertretung im Insolvenzverfahren.
Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Renner sind Rechtsfragen im Kapitalanlagerecht, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie sich bei der Tätigung einer Geldanlage nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Schadensersatzansprüche sind zu prüfen, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen wurde. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.
Rechtsanwalt Ralf Renner bietet Hilfe für Betroffene:

1. Anmeldung Ihrer Ansprüche bei dem Insolvenzverwalter

Die form- und fristgerechte Anmeldung der Ansprüche und Sicherungsrechte bei dem Insolvenzverwalter wahrt die Interessen der Betroffenen.
Auch auf die richtige rechtliche Begründung kommt es an. Dabei gilt es, Fehler zu vermeiden, damit keine rechtlichen Nachteile entstehen. Denn möglicherweise können Betroffene, wenn die Voraussetzungen vorliegen, eine bevorzugte Befriedigung verlangen und müssen sich nicht mit einer möglicherweise geringen Verteilungsquote zufrieden geben.
Professionelle anwaltliche Hilfe vermeidet unnötige Fehler und verschafft Vorteile gegenüber anderen.

2. Prüfung und Geltendmachung von Schadensersatz-
bzw. Rückabwicklungsansprüche gegen (zahlungsfähige) Verwantwortliche

Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater oder Dritte können bestehen, wenn über wesentliche Aspekte nicht hinreichend aufgeklärt wurde.
Die Gerichte verlangen, dass ein Anlageberater gründlich, richtig und vollständig informiert. Die Gerichte sprechen geschädigten Anlegern, die über ihre Geldanlage falsch beraten wurden, zu, dass ihnen ihr Anlageberater oder Finanzdienstleister das eingesetzte Kapital und Zinsverluste erstattet. Dem Anlageberater oder Finanzdienstleister sind die Anlageprodukte und etwaige daraus gezogene Vorteile zurückzugeben. Bei wirtschaftlicher Betrachtung entspricht das einer Rückabwicklung.

Beratungsfehler
Aus jahrelanger alltäglicher Arbeit wissen wir, dass Anlageberatungen möglicherweise fehlerhaft sein können.
Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs forderte in einer Entscheidung, dass Geldanlagen mit Verlustrisiken, die selbst bis zum Totalverlust führen könnten, in einer Anlageberatung angemessen anzusprechen sind.
Wenn der Anlageberater eine Geldanlage als sichere Anlage vorstellte, obwohl Verlustrisiken bestehen, rechtfertigt das rechtliche Beanstandungen.
Unsere Mandanten treten an uns heran, wenn sie sich durch ihren Anlageberater getäuscht fühlen. Doch jeder Einzelfall liegt anders. Pauschale Lösungen verbieten sich. Betroffene sollten sich unverzüglich individuell beraten lassen, bevor Schadensersatzansprüche verjähren.
Denn im Alltag besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des besser Informierten und Beratenen. Wir wollen erreichen, dass sich von vornherein dieses Ungleichgewicht nicht zu Ihren Lasten auswirkt.
Gern beantworten wir Sachfragen und beurteilen Chancen, Schadenersatzansprüche durchzusetzen.
Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Spezialgebiet: geschlossene Fonds
Tel.: 030 / 810 030 - 22
E-Mail: info@kanzlei-renner.de

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PROKON
Weser-Kurier berichtet über drohende Kündigungswelle

rr/Berlin 29.03.2014
Der Weser-Kurier berichtet in seiner heutigen Ausgabe vom 29.03.2014, dass den Mitarbeitern der PROKON eine Kündigungswelle droht. Mitgeteilt wird, dass möglicherweise 150 der ca. 480 Mitarbeiter der PROKON eine Entlassung droht. Dabei beruft sich der Weser-Kurier auf Äußerungen eines Mitarbeiters der PROKON.
Autor und Ansprechpartner:
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Prokon
Handelsblatt berichtet, dass BaFin Kenntnisse hatte, dass Prokon Altanleger mit dem Geld neuer Anleger ausbezahlt

rr/Berlin 04.02.2014
Das Handelsblatt berichtete in seiner heutigen Ausgabe vom 04.02.2014, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bereits schon seit mehreren Jahren darüber informiert war, dass die Prokon Altanleger mit dem Geld neuer Anleger ausbezahlte.
Die Aufgabe der BaFin als Finanzmarktaufsichtsbehörde ist die Kontrolle aller Bereiche des Finanzwesens im Rahmen einer sogenannten Allfinanzaufsicht (Kontenaufsicht, Bankenaufsicht, Versicherungsaufsicht und Wertpapieraufsicht etc.).
Wenn sich die Behauptung bestätigt, dann könnten möglicherweise eine Vielzahl von Anleger Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn die übrigen Voraussetzungen vorliegen. Doch verbietet sich selbstverständlich eine pauschale Aussage. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten. Anleger sollten die Sach- und Rechtslage durch einen erfahrenen Rechtsanwalt prüfen lassen, damit durch ein Abwarten keine rechtlichen Nachteile entstehen.
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PROKON Regenerative Energien GmbH
Insolvenzantrag gestellt

rr/Berlin 22.01.2014
Das Amtsgericht Itzehoe gab bekannt, dass in dem Insolvenzantragsverfahren zum AZ.: 28 IN 11/14 über das Vermögen der PROKON Regenerative Energien GmbH, Kirchhoffstraße 3, 25524 Itzehoe, ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt ist.
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PROKON
OLG Schleswig bewertet Aussagen Werbeaussagen in Kurzprospekt und Flyer hinsichtlich der Anlagesicherheit und Flexibilität als irreführend

rr/Berlin 07.09.2013
Das Oberlandesgericht Schleswig hatte über Werbeaussagen hinsichtlich der Anlagesicherheit und zur angeblichen „maximalen Flexibilität“ einer Geldanlage in einem Kurzprospekt und Flyer zu entscheiden. Dabei wurde im Laufe des Verfahrens insbesondere vorgebracht, dass bei der Werbung in Zusammenhängen von Genussrechten als Geldanlage beachtlich erscheint, dass es sich dabei um eine Beteiligungsform an einer Gesellschaft handelt und durchaus die Möglichkeit besteht, dass im Insolvenzfall die Einlagen ganz oder teilweise nicht mehr zurückgezahlt werden können. Doch aus dem Kurzprospekt und Flyer waren für den unbefangenen Verbraucher die Werbeaussagen in dem Sinne zu verstehen, als wäre die Anlage in Genussrechte in gleicher Weise eine sichere Geldanlage, wie auf einem Sparbuch. Auch wurde beanstandet, dass bei Erwerb von Genussrechten auch kein Höchstmaß an Flexibilität für den Anleger vorliegt, denn eine reguläre Kündigungsmöglichkeit bestehe erst ab fünf Kalenderjahren. Das Oberlandesgericht erkannte die Beanstandungen im wesentlichen an und die betreffenden Werbeaussagen als unzutreffend erachtet und die weitere Verwendung untersagt.
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Prokon Windpark Horst GmbH & Co. Betriebs KG
BGH stellt Fehler im Emissionsprospekt fest

rr/Berlin 09.07.2013
Der Bundesgerichtshof hatte in einer Angelegenheit einer Anlegerin des Fonds Prokon Windpark Horst GmbH & Co. Betriebs KG zu entscheiden. Die Anlegerin zeichnete am 25.09.1998 eine Beteiligung an der dem Windenergiefonds „Windpark Horst“ bei einer Beteiligungssumme i.H.v. DM 100.000,00. Im Laufe des Verfahrens beanstandete die Anlegerin die Richtigkeit des Emissionsprospektes. Die Anlegerin berief sich insbesondere darauf, dass der Emissionsprospekt, Stand: Juni 1998, nicht darüber informiertr, dass sich das Projekt verzögern werde. Denn bereits zuvor teilte jenes für die Netzanbindung des geplanten „Windpark Horst“ zuständige Energieversorgungsunternehmen mit, dass eine lediglich begrenzt zur Verfügung stehende Einspeisekapazität für Windenergieleistung entgegen der gewünschten Einspeiseleistung von 12,86 Megawatt nur in Höhe von 3,4 Megawatt zur Verfügung gestellt werden könne. Zudem war aus dem Emissionsprospekt zu entnehmen, dass von acht geplanten Windrädern fünf bis zum Ende des Jahres und die übrigen drei im März des Jahres 1999 in Betrieb genommen werden sollten. Doch aufgrund von Lieferschwierigkeiten hinsichtlich der ersten fünf Windkraftanlagen konnten zuletzt nur zwei Windkraftanlagen im Jahre 1998 und die weiteren im Jahre 1999 errichtet werden. Der Bundesgerichtshof folgte in wesentlichen Punkten der Ansicht der Klägerin und stellte fest, dass eine Pflicht bestand, frühzeitig den Emissionsprospekt zu ändern bzw. zumindest um einen deutlichen Warnhinweis zu ergänzen, und zwar zu dem Zeitpunkt, als sich erstmals das Energieversorgungsunternehmen weigerte, den geplanten Windpark in vollem Umfang an das Stromnetz anzubinden. Denn damit zeichnete sich nach der Ansicht des Bundesgerichtshofs ab, dass die Realisierung des Projekts in Frage stand. Denn infolgedessen waren aufgrund der Verschiebung des Projekt jene von den Anlegern erstrebten Abschreibungssätze nicht mehr zu erreichen, was möglicherweise einen wirtschaftlichen Nachteil bedeutete. Der Bundesgerichtshof entscheid damit voll und ganz im Sinne der Anlegerin.
Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung setzt die anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“
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PROKON Unternehmensgruppe
Die PROKON wurde am 20.10.1995 gegründet. Die Geschäftsbereiche der Prokon Unternehmensgruppe sind Biogene Kraftstoffe, Biomasse Windenergie und Windenergie.
Nach Angaben der Prokon Unternehmensgruppe umfasst der Geschäftsbereich Windenergie u.a. die Planung, die Realisierung, die Finanzierung und die Geschäfts- und Betriebsführung der Prokon Windparks. Dabei handelt es sich nach Angaben der Prokon Unternehmensgruppe um insgesamt 54 Windparks mit 314 Windenergieanlagen in Deutschland und Polen. Ferner umfasst der Geschäftsbereich auch die Stromveräußerung und Produktion einer eigenen Windkraftanlage.
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