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Alle Beiträge oder Urteile sind einzelfallbezogen, sie treffen keine allgemeinen Aussagen und
ersetzen keine Rechtsberatung.


MS VEGA Spinell:
Landgericht Heilbronn
verurteilt Bank
zum Schadensersatz
rr/Berlin 03.08.2017 > mehr

Vorsicht Verjährungsfalle
rr/Berlin 28.07.2017
Viele Anleger verlieren die Möglichkeit ihre berechtigten Schadensersatzansprüche durchzusetzen, weil sie nicht innerhalb der gesetzlichen Frist geltend bzw. anhängig gemacht werden. Probleme lösen sich nicht von selbst, doch sie können unlösbar werden, wenn Sie zu lange warten.

Soforthilfe für geschädigte Anleger
telefonisch unter 030 / 810 030 22

Rechtsanwalt Ralf Renner
(RA und gelernter Bankkaufmann)
E-Mail:
info@kanzlei-renner.de

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Rechtliche Hinweise
Alle Beiträge sind sorgfältig recherchiert. Doch können sich seit Veröffentlichung Tatsachen geändert haben oder neue Umstände eingetreten sein. Deswegen kann keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität des jeweiligen Beitrags übernommen werden. Alle Beiträge sind einzelfallbezogen und treffen keine allgemeinen Aussagen. Sie
ersetzen auch keine Rechtsberatung. Die ggf. verlinkten Webseiten und/oder Unterseiten und andere Beiträge auf derselben Webseite stehen untereinander in keinerlei Zusammenhang und haben keine Bezüge zueinander.
Bei Beanstandungen wird um Kontaktaufnahme gebeten: info@kanzlei-renner.de


 

Vega Reederei Schiffsfonds
Die Vega Reederei platzierte nach eigenen Angaben eine Vielzahl von Schiffsfonds am Beteiligungsmarkt.

Schiffsfonds

Der Investitionsgegenstand von Schiffsfonds sind üblicherweise Handelsschiffe jeder Größe und Art, z.B. Container- und Spezialschiffe oder Tanker von KüMo bis Malacca Max.

Schiffsfonds sind u.a.
- Schiffsfonds Vega MS Spica
- Schiffsfonds Vega MS Vega Aquarius
- Schiffsfonds Vega MS Vega Aquila
- Schiffsfonds Vega MS Vega Aries
- Schiffsfonds Vega MS Vega Azurit
- Schiffsfonds Vega MS Vega Dolomit
- Schiffsfonds Vega MS Vega Helsinki
- Schiffsfonds Vega MS Vega Libra
- Schiffsfonds Vega MS Vega Mercury
- Schiffsfonds Vega MS Vega Sachsen
- Schiffsfonds Vega MS Vega Saturn
- Schiffsfonds Vega MS Spica
> Schiffsfonds Vega MS Vega Spinell
- Schiffsfonds Vega MS Vega Taurus
- Schiffsfonds Vega MS Vega Venus
- Schiffsfonds Vega MS Vega Zirkon


Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Spezialgebiet: geschlossene Fonds
Tel.: 030 / 810 030 - 22
E-Mail:
info@kanzlei-renner.de

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie prüfen lassen wollen, welche Rechte und Ansprüche bestehen. Pauschale Aussagen verbieten sich. Eine Einzelfallprüfung ist geboten.


Einzelfallübersicht
Die Die Vega Reederei ist nach unserer Ansicht ein seriöser Partner am Fondsmarkt. Dennoch traten um eine einzelne Gesellschaft Umstände ein bzw. erging eine gerichtliche Entscheidung, über die informiert wird, die jedoch ihre Ursachen in Pflichtverletzungen Dritter finden und keine Rückschlüsse auf die betroffene oder andere Gesellschaften zulassen.


MS "VEGA Spinell" Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG
Landgericht Heilbronn verurteilt Bank zum Schadensersatz
rr/Berlin 03.08.2017
Das Landgericht Heilbronn verurteilte eine Bank wegen einer Falschberatung u.a. in Zusammenhängen der Beteiligung an dem Schiffsfonds MS "VEGA Spinell" Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG. Dem Anleger stand ursprünglich ein erheblicher Geldbetrag zur Verfügung. Er wollte Geld in Hinblick auf seinen nahenden Ruhestand sicher anlegen, jährliche Einkünfte erzielen und dabei über sein eingesetztes Kapital jederzeit verfügen dürfen. Seine Hausbank riet ihm u.a. die Zeichnung einer Beteiligung an dem Schiffsfonds MS "VEGA Spinell" Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG. Der Schiffsfonds MS "VEGA Spinell" Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG ist mit Chancen und Risiken verbunden. Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, sei es durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber besteht ein Verlustrisiko. Im Laufe des Verfahrens wurde der vermittelnden Bank vorgehalten, dass sie zum einen nicht hinreichend über die Verlustrisiken informierte und zudem Innenprovisionen, die sie für die Vermittlung erhielt, verschwieg. Das Landgericht Heilbronn sah Pflichtverletzungen als erwiesen an. Die Beklagte konnte auch die Vermutung für aufklärungsrichtiges Verhalten nicht widerlegen. Es gelang der Beklagten nicht, dass Gericht davon zu überzeugen, dass in Kenntnis der Risiken der Anleger sich dennoch für die Anlage entschlossen hätte. Das Gericht stellte fest, dass die Bank verpflichtet war, über alle Umstände sachlich richtig und vollständig zu unterrichten, die für die Entschließung eines Anlegers von wesentlicher Bedeutung sein könnten. Im Ergebnis folgte das Landgericht Heilbronn der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz. Demgemäß wird bei Vorteilsausgleichung rückabgewickelt. Damit wurde das Ziel der Klägerseite erreicht. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen zu gehen.“
Autor und Ansprechpartner:
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Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie sich bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Schadensersatzansprüche sind zu prüfen, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen wurde. Gegen vermittelnde Banken können grundsätzlich Schadensersatzansprüche gerichtet werden, wenn durch die vermittelnde Bank nicht offensichtliche Innenprovisionen (sogenannte kick-back-Zahlungen) verschwiegen wurden. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.

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