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Alle Beiträge oder Urteile sind einzelfallbezogen, sie treffen keine allgemeinen Aussagen und
ersetzen keine Rechtsberatung.


Hannover Leasing Nr. 165:
Landgericht Hamburg gab
Schadensersatzklge statt
rr/Berlin 06.10.2017 > mehr

Hannover Leasing Nr. 193:
LG Stuttgart verurteilt
Bank zur Rückabwicklung wegen
fehlerhaftem Emissionsprospekt
rr/Berlin 28.06.2017 > mehr

Hannover Leasing Nr. 169 Fonds
OLG Frankfurt a.M. verurteilt
vermittelnde Bank zum
Schadensersatz wegen
verschwiegene Provisionen
rr/Berlin 25.06.2015
> mehr

Hannover Leasing Nr. 143 Fonds
Landgericht München verurteilt
vermittelnde Bank zum
Schadensersatz
rr/Berlin 30.08.2013
> mehr

Vorsicht Verjährungsfalle
rr/Berlin 28.05.2015
Viele Anleger verlieren die Möglichkeit ihre berechtigten Schadensersatzansprüche durchzusetzen, weil sie nicht innerhalb der gesetzlichen Frist geltend bzw. anhängig gemacht werden. Probleme lösen sich nicht von selbst, doch sie können unlösbar werden, wenn Sie zu lange warten.

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Rechtsanwalt Ralf Renner
(RA und gelernter Bankkaufmann)
E-mail:
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Wichtige Hinweise
Die Hannover Leasing GmbH & Co. KG ist nach unserer Ansicht ein seriöser Partner am Fondsmarkt. Dennoch traten um einzelne Gesellschaften Umstände ein bzw. ergingen gerichtliche Entscheidungen, über die informiert wird, die jedoch ihre Ursachen in Pflichtverletzungen Dritter finden und keine Rückschlüsse auf die betroffene oder andere Gesellschaften zulassen.


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Rechtsanwalt Ralf Renner
(RA und gelernter Bankkaufmann)
Tel.: 030 / 810 030 - 22

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Rechtliche Hinweise
Alle Beiträge sind sorgfältig recherchiert. Doch können sich seit Veröffentlichung Tatsachen geändert haben oder neue Umstände eingetreten sein. Deswegen kann keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität des jeweiligen Beitrags übernommen werden. Alle Beiträge sind einzelfallbezogen und treffen keine allgemeinen Aussagen. Sie
ersetzen auch keine Rechtsberatung. Die ggf. verlinkten Webseiten und/oder Unterseiten und andere Beiträge auf derselben Webseite stehen untereinander in keinerlei Zusammenhang und haben keine Bezüge zueinander.
Bei Beanstandungen wird um Kontaktaufnahme gebeten: info@kanzlei-renner.de
 

Hannover Leasing
Die Hannover Leasing GmbH & Co. KG (nachstehend zitiert: Hannover Leasing) platzierte nach eigenen Angaben am Beteiligungsmarkt zahlreiche Fonds, darunter u.a. Immobilienfonds Inland / Ausland, Schiffsfonds, Flugzeugfonds, Medienfonds und Fonds in den Bereichen der erneuerbaren Energien und alternativer Investitionen.
Mit über 63.000 Anleger und weit über 100 aufgelegten Beteiligungen dürfte die Hannover Leasing einer der größeren Initiatoren geschlossener Fonds in Deutschland sein.
Die Hannover Leasing ist nach unserer Ansicht ein seriöser Anbieter am Fondsmarkt.

Immobilienfonds
Der Investitionsgegenstand geschlossener Immobilienfonds sind üblicherweise Gewerbeimmobilien, so insbesondere Büro- oder Einzelhandels-, Logistik-, und Wohnobjekte.
Immobilienfonds sind u.a.
> Hannover Leasing Nr. 165 »Wachstumswerte Neues Europa 2«,
Geschäfts- und Bürogebäude »Apollo Business Center«, Bratislava

- Hannover Leasing Nr. 176 Bürogebäude »The Bench«, Rheinauhafen Köln,
> Hannover Leasing Nr. 193
»Wachstumswerte Europa 3« Bürokomplex »An der Drosbach«, Luxemburg


Filmfonds
> Hannover Leasing Nr. 143, Montranus Internationale Kinofilmproduktionen
- Hannover Leasing Nr. 158, Montranus 2 Internationale Kinofilmproduktionen
- Hannover Leasing Nr. 166, Montranus 3 Internationale Kinofilmproduktionen

Schiffsfonds
Der Investitionsgegenstand von Schiffsfonds sind üblicherweise Handelsschiffe jeder Größe und Art, z.B. Container- und Spezialschiffe oder Tanker von KüMo bis Malacca Max.
Schiffsfonds sind u.a.
> Hannover Leasing Nr. 169, »Maritime Werte 1«
Containerschiff MS »Merkur Gulf«

- Hannover Leasing Nr. 171, »Maritime Werte 2« Containerschiff
MS »Augustenburg«


Einzelfallübersicht
Die Hannover Leasing GmbH & Co. KG ist nach unserer Ansicht ein seriöser Partner am Fondsmarkt. Dennoch traten um einzelne Gesellschaften Umstände ein bzw. ergingen gerichtliche Entscheidungen, über die informiert wird, die jedoch ihre Ursachen in Pflichtverletzungen Dritter finden und keine Rückschlüsse auf die betroffene oder andere Gesellschaften zulassen.



Hannover Leasing 165:
Landgericht Hamburg gab einer Schadensersatzklage
gegen die vermittelnde Bank statt

rr/Berlin 06.10.2017
Das Landgericht Hamburg gab einer Schadensersatzklage eines Anlegers des Fonds Hannover Leasing 165 Wachstumswerte Neues Europa 2 gegen die vermittelnde Bank statt. Der Entscheidung lag zugrunde, dass der Anleger insbesondere auf Empfehlung seiner Hausbank die Beteiligung an dem Immobilienfonds Hannover Leasing 165 Wachstumswerte Neues Europa 2 zeichnete. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde der Bank vorgeworfen, dass nicht vollständig über die mit dem Immobilienfonds typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufgeklärt wurde. Auch wußte der Kläger nicht, dass weitere, über die Abwicklungsgebühr hinaus, reichende Provisionen fließen. Tatsächlich erhielt die Bank für die Vermittlung weitere sehr hohe Provisionen. Mit seiner Klage forderte der Kläger von seiner Bank Schadensersatz. Die Beklagte konnte die Vermutung für aufklärungsrichtiges Verhalten nicht widerlegen. Im Ergebnis folgte das Landgericht Hamburg der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz. Damit wurde das Ziel der Klägerseite erreicht. Rechtsanwalt Renner äußerte dazu: „Ich fordere, dass Banken ihre Kunden vor der Anlageentscheidung über Vertriebsprovisionen aufzuklären haben. Denn dem Bankkunden sollte ermöglicht sein, das Umsatzinteresse seiner Bank einzuschätzen und sich ein Urteil zu bilden, ob seine Bank eine Empfehlung nur aus einem eigenen Verdienstinteresse ausspricht. Wenn eine Bank das aber unterlässt, dann macht sie sich schadensersatzpflichtig und muss rückabwickeln.“
Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Spezialgebiet: geschlossene Fonds
Tel.: 030 / 810 030 - 22
E-Mail:
info@kanzlei-renner.de
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Hannover Leasing 193:
LG Stuttgart verurteilt Bank zum Rückabwicklung
wegen fehlerhaftem Emissionsprospkekt

rr/Berlin 28.06.2017
Das Landgericht Stuttgart verurteilte eine Bank in Zusammenhängen der Beteiligung an dem Immobilienfonds Hannover Leasing 193 wegen fehlerhaftem Emissionsprospekt. Dem Kläger stand ursprünglich ein erheblicher Geldbetrag zur Verfügung. Sein Anlageberater riet ihm die Zeichnung einer Beteiligung an dem Fonds Hannover Leasing 193. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde der Bank vorgeworfen, dass nicht vollständig über die mit dem Fonds typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufgeklärt wurde. Der Anleger war der Ansicht, durch den Anlageberater falsch beraten worden zu sein. Dabei berief sich der Anleger u.a. darauf, dass der Anlageberater den geschlossenen Immobilienfonds Hannover Leasing 193 als sichere Kapitalanlage zur Altersabsicherung empfahl. Im Laufe des Verfahrens berief sich der anwaltlich vertretene Anleger u.a. auch darauf, dass er nicht darüber aufgeklärt wurde, dass der Emissionsprospekt inhaltlich widersprüchlich und fehlerhaft war. Im Ergebnis folgte das Landgericht Stuttgart der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz. Denn das Landgericht Stuttgart stellte dazu fest, dass der Emissionsprospekt fehlerhaft war und die Bank in die Widersprüche in dem Emissionsprospekt hätte erkennen und darüber aufklären müssen. Demgemäß wird bei Vorteilsausgleichung rückabgewickelt. Die gesetzliche Rechtsfolge eines Schadensersatzanspruchs ist, dass die Bank dem Anleger die Beteiligungssumme unter Abzug etwaiger Vorteile zurückzuerstatten hat, d.h. dass der Anleger gegen Rückzahlung der Beteiligungssumme die Beteiligung rückzuübertragen und etwaige weitere Vorteile herauszugeben hat. Damit wurde das Ziel der Klägerseite erreicht. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts Stuttgart setzt die anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“
Autor und Ansprechpartner:
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Hannover Leasing 169:
OLG Frankfurt verurteilt Bank zum Schadensersatz
wegen verschwiegener Provisionen

rr/Berlin 25.06.2015
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main als Berufungsgericht entschied in einer Angelegenheit einer Anlegerin des Schiffsfonds Hannover Leasing Nr. 169, „Maritime Werte 1“ Containerschiff MS „Merkur Gulf“ gegen die vermittelnde Bank auf Schadensersatz für den Anleger. Die streitgegenständliche Beteiligung ist ein Schiffsfonds der Hannover Leasing GmbH & Co. KG. Die Hannover Leasing GmbH & Co. KG platzierte nach eigenen Angaben am Beteiligungsmarkt zahlreiche Fonds, darunter u.a. Immobilienfonds Inland / Ausland, Schiffsfonds, Flugzeugfonds, Medienfonds und Fonds in den Bereichen der erneuerbaren Energien und alternativer Investitionen. Mit über 63.000 Anleger und weit über 100 aufgelegten Beteiligungen dürfte die Hannover Leasing einer der größeren Initiatoren geschlossener Fonds in Deutschland sein. Der Kläger zeichnete die Schiffsbeteiligung bei einer Beteiligungssumme i.H.v. USD 25.000,00. Im Laufe des Verfahrens berief sich der anwaltlich vertretene Anleger darauf, dass er von der vermittelnden Bank nicht auf die Provisionsstruktur hingewiesen wurde. Der Anleger äußerte, er hätte die Schiffsbeteiligung nicht gezeichnet, wenn er von die für ihn nicht ersichtlichen Innenprovisionen, die die Bank für die Vermittlung erhielt, vor der Zeichnung gewusst hätte. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main folgte im Ergebnis der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz. Demgemäß wird bei Vorteilsausgleichung rückabgewickelt. Rechtsanwalt Renner äußerte dazu: „Ich bin der Ansicht, dass Banken ihre Kunden vor der Anlageentscheidung über Vertriebsprovisionen aufzuklären haben. Das ist richtig und wichtig. Denn der Kunde sollte selbst in die Lage versetzt sein, das Umsatzinteresse der Bank einzuschätzen und sich damit ein Urteil bilden können, ob seine Bank eine Empfehlung nur aus einem eigenen Verdienstinteresse ausspricht."
Autor und Ansprechpartner:
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Hannover Leasing Nr. 143 Fonds
Landgericht München verurteilt vermittelnde Bank
zum Schadensersatz

rr/Berlin 30.08.2013
Das Landgericht München hatte in einer Angelegenheit eines Anlegers des Medienfonds Montranus Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG (nachstehend zitiert: Medienfonds Hannover Leasing Nr. 143) zu entscheiden. Der Anlegerin wurde der Medienfonds Hannover Leasing Nr. 143 durch einen Anlageberater ihrer Bank vorgestellt und empfohlen. Im Zuge des Verfahrens beanstandete die Anlegerin u.a., dass sie durch ihren Anlageberater nicht hinreichend über Rückvergütungen informiert wurde. Die beklagte Bank berif sich im Laufe des Verfahrens u.a. darauf, dass in dem Emissionsprospekt nicht ausreichend über sogenannte kick-backs informiert wurde. Das Landgericht stellte in den Entscheidungsgründen im Hinblick auf die Argumentation der Bank fest, dass es darauf ankommt, ob die beratende Bank konkret als Empfängerin von Provisionen genannt ist. Nach einer Gesamtschau der weiteren Fallumstände verurteilte das Landgericht München die beklagte Bank zum Schadensersatz. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten über Rückvergütungen anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“
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